Marco Lögering assistiert erstmals am Altar Emsbüren

Unter großer Beteiligung der Kirchengemeinde hat der ehrenamtliche Diakon Marco Lögering (43) am Sonntag , 29. April 2018, im Festhochamt erstmals am Altar seiner Heimatgemeinde St. Andreas Emsbüren den Priestern assistiert.

Erstmals assistierte Diakon Marco Lögering (von links) Pastor Stephan Schwegmann und Pastor Hartmut Sinnigen am Altar seiner Heimatgemeinde. Foto: Heinz KrüsselEine Woche zuvor hatte Weihbischof Johannes Wübbe Marco Lögering im Dom zu Osnabrück gemeinsam mit drei weiteren Männern zum Diakon geweiht. Viele Emsbürener erlebten dieses Ereignis mit.

Bedeutung des Festhochamtes

Zur „Premiere“ am Altar in seiner Heimatgemeinde hieß Pfarrer Stephan Schwegmann Mitglieder der vier Kirchengemeinden im Kirchspiel Emsbüren, St. Johannes der Täufer Elbergen, St. Marien Listrup, Abt Antonius Engden und St. Andreas Emsbüren, willkommen. Fahnenabordnungen der kirchlichen Vereine und Verbände sowie der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren, viele Messdiener und die musikalischen Gestaltung durch den Kirchenchor unter Leitung von Irene Heck-Hachmer machten die Bedeutung des Festhochamtes deutlich.

Faszination des Amtes

Die Festpredigt hielt Pastor Hartmut Sinnigen, Pfarrer der Lingener Pfarreiengemeinschaft St. Josef (Laxten), St. Antonius Abt (Baccum) und St. Marien (Brögbern). Von 2002 bis 2006 war Sinnigen Kaplan in Emsbüren. Diakon bedeute Diener oder Helfer. Er unterstütze die Priester bei den vielfältigen Aufgaben in der Kirchengemeinde. Diakone seien ursprünglich Diener der Apostel gewesen. Sinnigen versuchte, eine Antwort auf die Frage zu ergründen, warum ein Mann Diakon wird, der mitten im Leben steht, Oberstudienrat am Franziskusgymnasium in Lingen und Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren ist. Es müsse faszinieren, dieses Amt auszuüben. Sinnigen beleuchtete verschiedene Aspekte dieser Berufung.

Zuhören und Trösten

Retten, bergen, löschen und schützen – das sind die Grundsätze eines Feuerwehrmannes, so wie Marco Lögering es seit frühester Jugend ist, ging der Festprediger auf das Hobby des neuen Diakons ein. Diese Attribute seien voll und ganz auf das Aufgabenspektrum im neuen Amt zu übertragen. Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte der vier Kirchengemeinden gratulierten. Auch sie hatten einen Wahlspruch der Feuerwehren parat: „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“. Aufgabe eines Diakons sei Zuhören und Trösten, aber vor allen Dingen auch, Freude bereiten.

Skulptur des heiligen Florian überreicht

Die Glückwünsche für die Gemeinde und auch die der Feuerwehr überbrachte Bürgermeister Bernhard Overberg. Lögering sei ein Paradebeispiel für Zuverlässigkeit, wies Overberg auf die verschiedenen Aufgaben hin, die Lögering ehrenamtlich ausübe. Dazu gehöre neben der Leitung der Emsbürener Wehr auch die des Notfallseelsorgers im Landkreis Emsland. Zur Erinnerung an den Tag überreichten Overberg und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Thomas Fangmeyer eine Skulptur des heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehren.

Dank für die Glückwünsche

Dankbar für die von Solidarität getragenen Glückwünsche zeigte sich Lögering. Dank galt in erster Linie seinen Eltern, der Familie sowie Freunden. Dankbar erinnerte er an Dechant Thomas Burke und an den verstorbenen Diakon Manfred Sattler, die ihn bestärkt hätten, das Amt des Diakons anzunehmen. Dazu gebrauche er aber die Unterstützung der ganzen Gemeinde. „Dat habt ihr jetzt davon“, schloss Lögering seine Dankesworte mit einem Schmunzeln.

Bild: Erstmals assistierte Diakon Marco Lögering (von links) Pastor Stephan Schwegmann und Pastor Hartmut Sinnigen am Altar seiner Heimatgemeinde. Foto: Heinz Krüssel

Ein Bericht von Heinz Krüssel für die Lingener Tagespost. www.noz.de