Aktuelles aus der Dorfentwicklung Emsbüren

Dorfentwicklung Logo Emstaldörfer ohne SchriftDie Dorfregion Emstaldörfer wurde mit den beteiligten Ortsteilen Elbergen, Gleesen, Leschede, Listrup und Mehringen in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen.

Ziele der Dorfentwicklung

Eine dorfübergreifende Arbeitsgruppe hat aktuell fünf Handlungsfelder ausgearbeitet. Diese Handlungsfelder bilden die Basis für den zu erarbeitenden Dorfentwicklungsplan, der Grundlage für vielfältige Fördermöglichkeiten ist.

„Dorfentwicklung“
Identitätsfördernde, lebendige Emstaldorfmitten mit Aufenthaltsqualität und individuellem Dorfcharakter

„Dorfgemeinschaft und Vereinsleben“
Eine für alle, alle für eine – aktive sowie generationen- und dorfübergreifende Emstaldorfgemeinschaften

„Leben und Arbeiten in den Emstaldörfern“
Zukunftsfähige Emstaldörfer – Wir schaffen Identität  und Perspektiven für / in allen Lebensphasen!

„Tourismus“
Dörfliche Identität - Stärken für den Tourismus nutzen und ausbauen

„Klimaschutz und nachhaltige Denkweise“
Bewusst leben mit und in der Natur

Treffen des ortsteilübergreifenden Arbeitskreises

Ende Juni 2019 hat sich der ortsteilübergreifende Arbeitskreis zum dritten Mal getroffen.

Thema war die Baukultur. Es wurden die besonderen Gestaltungsmerkmale besprochen, die das Emsbürener Ortsbild prägen. Sie spiegeln sich vor allem in den Dächern, Fassaden, Fenstern und Toren der Gebäude wider. Typisch sind unter anderem Satteldächer mit roter Tonziegeleindeckung und ein symmetrischer Aufbau der Giebelfassaden. Weiterhin sind große, überwiegend grün angestrichene Dielentore, sowie zweiflügelige Holzsprossenfenster kennzeichnend für die Emstaldörfer.

Das Ziel im Bereich der Baukultur ist es, Emsbüren attraktiv und nachhaltig zu gestalten und dabei oben genannte ortsbildprägende Merkmale zu erhalten oder gegebenenfalls wiederherzustellen.

Alte Bausubstanz sollte nicht leer stehen, sondern genutzt werden. In diesem Zusammenhang ist auch eine „Umnutzung“ der Gebäude für einen anderen Zweck als den ursprünglich vorgesehenen möglich. Hier sind vor allem der Bedarf an (barrierefreiem) Wohnraum für alle Generationen sowie die Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Dorfgemeinschaften im Blick zu behalten. Darüber hinaus sollte umweltbewusst geplant werden, d.h. mögliche Energiepotenziale sollten sinnvoll ausgeschöpft werden.

Gerne steht Frau Dettmer von der Ingenieurplanung Wallenhorst unter Tel. (05407) 880 72 sowie unter c.dettmer@ingenieurplanung.de für Beratungen zur Verfügung und begleitet die Antragsstellung.

Die nächste Arbeitskreis-Sitzung findet am Dienstag, dem 01.10.2019, um 19 Uhr im Rathaus statt. Thema ist die regionale Identität (Landwirtschaft, Tourismus, Natur & Landschaft). Die Sitzungen sind öffentlich. Zuhörer sind herzlich willkommen.